Auch in diesem Sommer heißt es wieder juckende Nasen, geschwollene Augen, Husten und Niesen. Die Pollen sind unterwegs. Bäume und Sträucher wie Birke, Haselnuss oder Erle sowie die Pollen von Gräsern, Kräutern und Getreide verursachen Leiden bei Allergikern.
Haben Sie das Gefühl, dass einige von den oben genannten Symptome, aber auch geschwollene Schleimhäute, tränende Augen, Atemnot bei Ihnen vorkommen, sollten Sie sich in die Beratung Ihrer Ärztin /Ihres Arztes begeben. Meist werden dann Hauttests oder auch serologische Untersuchungen durchgeführt, um festzustellen, ob Sie eine allergische Reaktion aufweisen und wenn ja, auf was Sie empfindlich sind.
Bei einer Allergie antwortet das Immunsystem übermäßig mit der Bildung von Antikörpern gegen spezifische Stoffe. Der Körper will Fremdstoffe bekämpfen, tut dies aber auf eine unangemessene überstürzte Weise, auch Überempfindlichkeit genannt. Ob sich in einer Schwangerschaft eine allergische Erkrankung auf das Kind auswirkt, ist abhängig von der Anzahl der Betroffenen in der Familie. Haben Paare keine Allergie, liegt eine mögliche Erkrankung des Kindes bei 2%, jedoch bei 10%, wenn Mutter und Vater unter derselben Allergie leiden.
Die Gabe von Medikamenten ist erforderlich, um die Symptome zu lindern. Hierbei greifen Ärzte meist auf Antihistaminika oder andere Mittel, welche die Immunreaktion unterdrücken, zurück. In schweren Fällen werden auch Kortison oder Theophyllin verschrieben.
Sind Sie Allergikerin und zugleich schwanger, gilt es natürlich auf die Einnahme von Medikamente besonders zu achten. Sie sollten in jedem Fall die Einnahme mit Ihrer Ärztin /Ihrem Arzt besprechen.
Ebenfalls können Sie auf folgendes achten:
- auf Pollenflugvorhersagen achten
- nicht allzu lange Spaziergänge
- Lüften, wenn weniger Pollen fliegen
- Pollenschutzgitter, vor allem im Schlafzimmer
- Beim Autofahren Fenster geschlossen halten
📅 Letzte Änderung am: 12. März 2023